
Die TU Dortmund wird gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum als Exzellenzverbund gefördert. Damit erhält neben der Universität Bonn nun auch die zweite universitäre Trägerinstitution des Lamarr-Instituts den Exzellenzstatus. Die Entscheidung wurde am 2. Oktober 2026 bekannt gegeben; die Förderung beginnt im Januar 2027.
Gemeinsames Konzept für die Entwicklung beider Hochschulen
Für ihre erfolgreiche gemeinsame Bewerbung haben die TU Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum unter dem Namen Ruhr Innovation Lab ein Konzept für ihre langfristige Entwicklung vorgelegt. Es umfasst neue Freiräume für Forschung, hochschulübergreifende Lehre und die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Förderung unterstützt damit die institutionelle Entwicklung beider Hochschulen über einzelne Forschungsvorhaben hinaus. Inhaltlich knüpft der Verbund unter anderem an bestehende Stärken in nachhaltiger Chemie, Cybersicherheit und KI-gestützter Materialentwicklung an.
Von Forschungsclustern zum Exzellenzverbund
Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern fördert auf zwei Ebenen: Exzellenzcluster bündeln Forschung zu bestimmten Themen, während die Förderung von Exzellenzuniversitäten und Exzellenzverbünden die Hochschulen als Institutionen stärkt. Für die gemeinsame Bewerbung hatten sich Bochum und Dortmund mit insgesamt drei Exzellenzclustern qualifiziert. Die TU Dortmund ist an zwei davon beteiligt: RESOLV untersucht, wie Lösungsmittel chemische Prozesse beeinflussen; Color Meets Flavor erforscht grundlegende Fragen der Teilchenphysik. Mit der nun erfolgreichen Bewerbung wird auch das gemeinsame Zukunftskonzept der beiden Universitäten gefördert.