
Jun. Prof. Dr.
Armin Lühr
Associated Principal Investigator
Physik
Weitere Informationen
Armin Lühr studierte von 2000 bis 2003 Physik an der Technischen Universität Braunschweig und von 2003 bis 2006 an der Universität Heidelberg. Im Jahr 2010 promovierte er mit Auszeichnung in theoretischer Physik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Anschließend arbeitete er als Postdoktorand an der Universität Aarhus (2010–2013) und am Deutschen Krebskonsortium (DKTK) in Dresden an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden (2013–2016), bevor er als wissenschaftlicher Mitarbeiter zum Nationalen Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay kam (2016–2020). Im Jahr 2020 wurde er zum Juniorprofessor für Medizinische Physik an der TU Dortmund mit dem Schwerpunkt Computational Physics ernannt.
In seiner Forschung konzentriert sich Armin Lühr auf die experimentellen und klinischen Auswirkungen von Strahlung in der Protonentherapie, Dosimetrie in Magnetfeldern, biophysikalische Modellierung der relativen biologischen Wirksamkeit (RBE) und Deep-Learning-basierte Dosisberechnungen zur Verbesserung der Ergebnisse in der Strahlentherapie. Sein besonderes Interesse gilt der Umsetzung grundlegender Erkenntnisse in klinische Anwendungen durch fortschrittliche Methoden wie simulationsbasierte KI.
Armin Lühr wurde für seine Beiträge zur medizinischen Physik mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Forschungspreis des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf im Jahr 2021. Er ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für biologische Strahlenforschung (DeGBS) und Mitglied in Ausschüssen wie der Dosimetry & QA Focus Group der Europäischen Gesellschaft für Radioonkologie (ESTRO). Darüber hinaus hat er Führungspositionen in internationalen Netzwerken inne, beispielsweise im European Particle Therapy Network, wo er den Vorsitz des Arbeitspakets für Radiobiologie innehat.