{"id":4411,"date":"2021-04-28T05:55:46","date_gmt":"2021-04-28T05:55:46","guid":{"rendered":"https:\/\/lamarr-institute.org\/blog\/maschinelles-lernen-gegen-corona\/"},"modified":"2025-11-12T14:53:41","modified_gmt":"2025-11-12T14:53:41","slug":"maschinelles-lernen-gegen-corona","status":"publish","type":"blog","link":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/blog\/maschinelles-lernen-gegen-corona\/","title":{"rendered":"Wie kann Maschinelles Lernen bei der Bek\u00e4mpfung von Corona helfen?"},"content":{"rendered":"\n<p>Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland vor neue Herausforderungen. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit mussten die personellen und technischen Voraussetzungen geschaffen werden, um auf die dynamischen Entwicklungen zu reagieren. Eine Hauptaufgabe besteht dabei in der Nachverfolgung von Infektionsketten und der anschlie\u00dfenden Anordnung von Isolation beziehungsweise Quarant\u00e4ne. Um diese Aufgabe zu bew\u00e4ltigen, erfassen Gesundheits\u00e4mter verschiedene Informationen von positiv getesteten Personen und deren Kontaktpersonen &#8211; darunter demografische und epidemiologische Daten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lamarr-institute.org\/wp-content\/uploads\/2020-12-09-Merge-scaled-2-1024x535.jpg\" alt=\"- Lamarr Institute for Machine Learning (ML) and Artificial Intelligence (AI)\" class=\"wp-image-24678\" title=\"\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Fraunhofer IAIS, Dario Antweiler <br>Die Visualisierung und Analyse des Infektionsgeschehens unterst\u00fctzen die Kontaktnachverfolgung. Das Bild zeigt ein fiktives Beispiel von infizierten Personen (rote Quadrate beziehungsweise Punkte) und den zugeh\u00f6rigen bekannten Ansteckungen zwischen ihnen (Pfeile).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Sommer 2020 startete im Rahmen der Initiative \u00bb<a href=\"https:\/\/www.itwm.fraunhofer.de\/de\/Anwendungsfelder\/fraunhoferitwm-vs-corona.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fraunhofer vs. Corona<\/a>\u00ab eine Kooperation bestehend aus jeweils sechs deutschen Gesundheits\u00e4mtern und Fraunhofer-Instituten. Das Projekt \u00bb<a href=\"http:\/\/www.iais.fraunhofer.de\/corasiv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CorASiV<\/a>\u00ab (\u00bbUnterst\u00fctzung der Gesundheits\u00e4mter in der <strong>Cor<\/strong>ona-Response durch <strong>A<\/strong>nalyse, <strong>Si<\/strong>mulation und <strong>V<\/strong>isualisierung\u00ab) hat zum Ziel, die verf\u00fcgbaren Daten des Infektionsgeschehens zu analysieren, aufzubereiten und dadurch die Gesundheitsexpert*innen bei der Kontaktverfolgung zu unterst\u00fctzen. Eingesetzt werden daf\u00fcr Techniken des Maschinellen Lernens, der Datenvisualisierung und der mathematischen Simulation. Data Scientists am Fraunhofer IAIS arbeiten innerhalb des Projektes eng mit dem Gesundheitsamt K\u00f6ln zusammen, welches als gr\u00f6\u00dftes deutsches Gesundheitsamt f\u00fcr mehr als eine Millionen Menschen zust\u00e4ndig ist. Die Projektschwerpunkte des Fraunhofer IAIS liegen dabei auf der Analyseunterst\u00fctzung von strukturierten sowie raumzeitlichen Daten im Hinblick auf die Eind\u00e4mmung der Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Muster in der Infektionsausbreitung erkennen<\/h2>\n\n\n\n<p>Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt wurden zun\u00e4chst Analyse-Fragestellungen definiert, die in der aktuellen Situation besonders wichtig sind. Dazu z\u00e4hlt beispielsweise die Identifikation von \u00bbInfektionsclustern\u00ab, das hei\u00dft von mehreren Personen, die sich vermutlich an einer gemeinsamen Quelle infiziert haben. Eine weitere Aufgabenstellung ist die Erforschung der geografischen Ausbreitung des neuartigen Virus in der Stadt: Mit welcher Geschwindigkeit und in welchen Stadtbezirken erfolgt die Ausbreitung?<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuellen Analysen der Fraunhofer-Wissenschaftler*innen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt zeigen altersspezifische, geografische und damit auch eingeschr\u00e4nkt sozio-\u00f6konomische Zusammenh\u00e4nge in der Verbreitung von Covid-19 in K\u00f6ln auf. Allerdings zeigen sie auch, dass diese Zusammenh\u00e4nge allein keine kausalen R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Ursachen dieser Ausbr\u00fcche oder der Infektionsverl\u00e4ufe zulassen. Die Analysen unterst\u00fctzen das Gesundheitsamt K\u00f6ln dabei, konkrete Ma\u00dfnahmen wie zum Beispiel in der Kommunikation der AHA-Regeln oder auch die Platzierung der Standorte f\u00fcr Schnell- und Selbsttests strategisch auszubauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Analyse wurde der Infektionsverlauf in drei zeitliche Phasen unterteilt und jeweils individuell betrachtet wie auch miteinander verglichen: Die Phase 1 von M\u00e4rz 2020 bis Juni 2020, Phase 2 von Juli 2020 bis November 2020 und Phase 3 von Dezember 2020 bis Januar 2021. Es zeigt sich ein klarer geografischer Unterschied in der Verbreitung. W\u00e4hrend sich in Phase 1 das Infektionsgeschehen prim\u00e4r in linksrheinischen Stadtteilen ausbreitete, trat es in Phase 2 und 3 \u00fcberwiegend im rechtsrheinischen Stadtgebiet auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den <strong>Infektionsgeschehen zwischen Altersgruppen<\/strong> bezieht sich die Analyse auf die F\u00e4lle, in denen die bekannte Ansteckungsquelle in K\u00f6ln liegt, was in etwa 30 Prozent der F\u00e4lle passiert. Es finden sich drei \u00dcbertragungsmuster:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die meisten Ansteckungen passieren innerhalb der gleichen Altersgeneration<\/li>\n\n\n\n<li>Au\u00dferhalb der eigenen Generation steckt man sich h\u00e4ufiger bei \u00e4lteren Personen an\u200b. Nur 14 Prozent stecken sich bei j\u00fcngeren Menschen an. Dieses Szenario umfasst sowohl Infektionswege von jungen Kindern auf ihre Eltern als auch die erwachsenen Menschen auf die Gro\u00dfelterngeneration.<\/li>\n\n\n\n<li>Dar\u00fcber hinaus zeigt sich, dass 72 Prozent der Indexpersonen, die sich bei einer j\u00fcngeren Person angesteckt haben, das Virus nicht weitergeben. Hier werden Infektionsketten also erfolgreich unterbrochen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lamarr-institute.org\/wp-content\/uploads\/corasiv-altersgruppen-1.png\" alt=\"- Lamarr Institute for Machine Learning (ML) and Artificial Intelligence (AI)\" class=\"wp-image-24681\" title=\"\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Fraunhofer IAIS <br>Visulisierungen zu den Infektionsgeschehen zwischen Altersgruppen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Neben den Kontaktnachverfolgungsdaten liegen auch Datenquellen \u00fcber die <strong>sozio-\u00f6konomischen Faktoren<\/strong> der jeweiligen Stadtteile vor, wie zum Beispiel Arbeitslosenquote, Mietspiegel und Migrationsanteil. Diese Daten wurden zur weiteren Betrachtung des geografischen Verlaufs der 7-Tage Inzidenz hinzugezogen. Anzumerken ist, dass keine tats\u00e4chlichen Daten \u00fcber die sozio-\u00f6konomischen Faktoren der individuellen Indexpersonen vorliegen, da keine der oben genannten Faktoren in der Kontaktnachverfolgung erhoben werden. Bei den Analysen haben sich folgende Beobachtungen ergeben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Stadtteile mit niedriger Arbeitslosigkeit waren in der fr\u00fchen Phase st\u00e4rker betroffen.<\/li>\n\n\n\n<li>Stadtteile mit hoher Arbeitslosigkeit waren in den sp\u00e4teren Phasen st\u00e4rker betroffen. Migrationsanteil und Mietspiegel verhalten sich \u00e4hnlich.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr Indexpersonen in Stadtteilen mit hoher Arbeitslosigkeit ist Ansteckungsquelle \u00f6fter bekannt\u200b.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lamarr-institute.org\/wp-content\/uploads\/corasiv-inzidenzverlauf-1.png\" alt=\"- Lamarr Institute for Machine Learning (ML) and Artificial Intelligence (AI)\" class=\"wp-image-24683\" title=\"\"><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00a9 Fraunhofer IAIS <br>Geografischer Unterschied in der Verbreitung in drei zeitlichen Phasen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Infektionsf\u00e4lle analysieren und visualisieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Um die Zusammenh\u00e4nge verschiedener Infektionsf\u00e4lle besser nachvollziehen zu k\u00f6nnen, spielt die Visualisierung der Kontaktverfolgungsdaten eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Projektes wurden dazu unterschiedliche Herangehensweisen erprobt, die den jeweiligen Fokus auf die zeitliche Entwicklung, geografische Verteilung oder Merkmale der infizierten Personen setzen und diese Daten in ein Verh\u00e4ltnis zueinander setzen. Je nach Fragestellung der Gesundheitsexpert*innen kann dadurch eine flexible und interaktive Darstellung der Informationen erreicht werden. Beispielweise sollen die oben beschriebenen Visualisierungen der Infektionsdaten helfen die Ausbreitung \u00fcber l\u00e4ngere Infektionsketten besser zu verstehen.<s><\/s><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ergebnisse der Untersuchungen von Kontaktnachverfolgungsdaten der Stadt K\u00f6ln wurden auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Stadt durch ML2R Transfer Manager und IAIS Abteilungsleiter Stefan R\u00fcping vorgestellt (mehr unter <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/video228890647\/Analyse-So-hat-sich-das-Coronavirus-in-Koeln-verbreitet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">welt.de<\/a> ab Minute 07:40). Die aktuellen Ergebnisse sind auf der <a href=\"https:\/\/www.iais.fraunhofer.de\/de\/geschaeftsfelder\/healthcare-analytics\/fraunhofer-projekte-corasiv-und-coperimoplus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Projektwebseite<\/a> zu finden (f\u00fcr R\u00fcckfragen wenden Sie sich bitte \u00fcber die Projektseite an Sebastian Ginzel).<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der Methoden f\u00fcr die Modellierung durch maschinelle Lernverfahren wurde zusammen mit dem ML2R-Forschenden Pascal Welke sowie Dario Antweiler vom Fraunhofer IAIS als&nbsp;<a href=\"https:\/\/publica.fraunhofer.de\/entities\/publication\/c8b7daae-8638-4f8b-8e50-46fe670ed7d7\/details\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Workshop-Paper<\/a>&nbsp;auf der&nbsp;<a href=\"https:\/\/sites.google.com\/nyu.edu\/mlph2020\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wichtigsten Fachkonferenz f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> (NeurIPS 2020) publiziert. Zentrale Fragestellung war hier, wie das Netzwerk, welches durch positiv-getestete Personen und vermutete \u00dcbertragungen entsteht, effektiv analysiert werden kann. In der Publikation wird ein Ansatz vorgestellt, der eine interaktive Bestimmung einander \u00e4hnlicher Komponenten erm\u00f6glicht. Auf solchen Workshops stellen Expert*innen neue Ans\u00e4tze vor, die mathematische oder technische Herausforderungen l\u00f6sen sollen. Diese Veranstaltungen stehen zu Beginn eines wissenschaftlichen Prozesses, bei dem neue Methoden f\u00fcr Forschungsfelder, wie den Einsatz von maschinellem Lernen f\u00fcr das \u00f6ffentliche Gesundheitswesen entwickelt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">K\u00fcnstliche Intelligenz im Gesundheitswesen<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem Methoden der K\u00fcnstlichen Intelligenz bereits in verschiedenen Bereichen der Medizin Fu\u00df gefasst haben, wird immer deutlicher, wie die eng verwandten Bereiche des \u00f6ffentlichen Gesundheitswesens und der Pharmakologie von diesen neuen Technologien profitieren k\u00f6nnen. Gemeinsame Kooperationsprojekte mit engem Austausch zwischen Dom\u00e4nen-Expert*innen und Data Scientists eignen sich daf\u00fcr besonders. Dabei bieten neue Ans\u00e4tze basierend auf K\u00fcnstlicher Intelligenz zwar m\u00e4chtige Potentiale, doch die Definition der richtigen Fragestellung sowie eine sinnvolle Interpretierung der Ergebnisse sind die Grundlage f\u00fcr erfolgreiche Anwendungen von Maschinellem Lernen in der Praxis. Mehr dazu in unserem Blogbeitrag \u201e<a href=\"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/kuenstliche-intelligenz-krankenhaus\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz im Krankenhaus<\/a>\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fraunhofer IAIS setzt in vielf\u00e4ltigen Projekten und Initiativen Methoden der K\u00fcnstlichen Intelligenz im Rahmen der Pandemie-Bek\u00e4mpfung ein. Ein weiteres aktuelles Projekt stellt beispielsweise \u00bb<a href=\"https:\/\/www.iais.fraunhofer.de\/de\/geschaeftsfelder\/healthcare-analytics\/fraunhofer-projekte-corasiv-und-coperimoplus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">COPERIMOplus<\/a>\u00ab dar. In diesem Projekt liegt der Fokus auf der Erstellung personalisierter Risikoprofile durch den Einsatz maschineller Lernverfahren f\u00fcr die pr\u00e4diktive Analyse klinischer Daten und Biomarkern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Projektpartner:<\/strong>&nbsp;Am \u00bbCorASiV\u00ab-Projekt sind neben dem Fraunhofer IAIS die Institute IGD, IOSB, IME, ITWM und MEVIS beteiligt. Eine wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichung gemeinsam mit den epidemiologischen Expert*innen des Gesundheitsamtes ist geplant. Wir m\u00f6chten uns besonders beim Gesundheitsamt K\u00f6ln f\u00fcr die erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>Mehr Informationen in der zugeh\u00f6rigen Publikation:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/publica.fraunhofer.de\/entities\/publication\/c8b7daae-8638-4f8b-8e50-46fe670ed7d7\/details\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Temporal Graph Analysis for Outbreak Pattern Detection in COVID-19 Contact Tracing Networks<\/strong><\/a>D. Antweiler, P. Welke, Machine Learning for Public Health Workshop at NeurIPS, 2020.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die aktuelle Corona-Pandemie stellt die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland vor gro\u00dfe Herausforderungen. In einer Studie mit dem Gesundheitsamt K\u00f6ln konnten Wissenschaftler*innen mittels Datenanalysetechniken das Infektionsgeschehen nachvollziehen und Ansteckungsmuster erkennen.<\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":4418,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"blog-category":[1416,546],"blog-tag":[1526],"class_list":["post-4411","blog","type-blog","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","blog-category-alle-blogbeitraege","blog-category-anwendung","blog-tag-ki-in-der-medizin"],"acf":[],"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/4411","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog"}],"about":[{"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/blog"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog\/4411\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4411"}],"wp:term":[{"taxonomy":"blog-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog-category?post=4411"},{"taxonomy":"blog-tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lamarr-institute.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/blog-tag?post=4411"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}